Das Herz…

… es will nicht so, wie er es gern hätte: Schriftsteller Frank Göhre aus Hamburg (Foto; siehe „Das Programm“) kann am 3. Oktober leider nicht zu uns kommen (und auch nicht zu „seinen“ Veranstaltungen beim Krimifestival in Gießen): Er bekommt am Dienstag einen Herzschrittmacher eingesetzt und hat seit Ende der Vorwoche „absolutes Reise- bzw. Aktivitätsverbot“, wie er uns schrieb. Wir wünschen von hier und auch auf diesem Weg „Gute Besserung!“… es sagt: Die Lesung von Göhres „Hotel Marrakesch. Eine Zeitreise“ muss trotzdem stattfinden. Sie findet statt; und zwar zur angekündigten Zeit am Montag, 3. Oktober, gg. 15.30 Uhr, in der KuKuK-Ausstellungshalle. HR-Hörfunk-Journalistin Marina Gust und Ausstellungsinitiator Norbert Schmidt präsentieren diese höchst interessante Literaturcollage. (Passend dazu das Bild zum Apropos, das Michael Ackermanns „Tor in Marrakesch“ zeigt)

… es machte Sprünge am Freitag: Erst kam Thorsten Schäfer-Gümbel in die Ausstellung, der hessische SPD-Vorsitzende und einer der Partei-Vize auf Bundesebene, um zu sehen, was er kürzlich mit seinem Rundbrief medial unterstützt hatte. Freude über den Besuch äußerte auch Gerhard Schmidt, der Ehrenbürgermeister, der bei uns Deutschfranzosen stellvertretender Vorsitzender ist und beim KuKuK Ehrenmitglied. Und dann …

Marokko Momente 2016: (v.l.) Thorsten Schäfer-Gümbel, Prof. Dr. Anton Escher, Gerhard Schmidt.
… lief aus Mainz Prof. Dr. Anton Escher ein, der renommierte Geograph. Eigentlich kam er gerade aus den USA, gefühlt auch aus Marokko, wo er im August in Marrakesch im Riad Johenna bei Sabah und Hans „aufgetankt“ hatte (bei 50° C Lufttemperatur). Und Escher war quasi auf dem Sprung – nach Australien und Neuseeland. In Wißmar hielt er einen fulminanten Vortrag über die Medina von Marrakesch – über deren Geschichte, deren Gegenwart, deren Menschen, deren Bedeutung, deren Werden, deren Veränderungen – immer auch unter sozialwissenschaftlichen Gesichtspunkten. So macht Wissenschaft Freude!

… es weinte, als es am Rand der Veranstaltung von Escher erfuhr, dass die baulichen, infrastrukturellen Umwälzungen am Hafen von Essaouira auch vor dem eigentlich „unter dem Denkmalschutz des Herzens“ stehenden Restaurant „Chez Sam“ nicht haltgemacht habe, genauso wenig wie vor dem „Le Coquillage“ neben an. Bei www.maroc-o-phile.com lesen wir dazu: Farewell to … – Well known fish restaurant and Essaouira institution, Chez Sam, disappeared from the end of the port as the works got under way, as did its less well known neighbour, Le Coquillage at the entrance to the port. Many jobs have been lost in the process and there is no indication as yet that either proprietor will re-open elsewhere.

… es hat aber auch Grund zur Freude: Am gestrigen Samstag schaffte die Ausstellung in der KuKuK-Kunsthalle die Marke von 200 Besuchern. Alsdann, werte Freundinnen und Freunde, bleibt dem Projekt gewogen, macht Werbung dafür.

Auf einen „Thé au Sahara“ – pardon: unterm Himmel über Wettenberg.

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