Alles Nix?

Von wegen! Am Montag, 3. Oktober, dem Feiertag, kam Nix aus heiterem Himmel. Morgens kurz zur Backwaren-Manufaktur von Peter und Norbert Seidl gegangen, um Cornes de Gazelle zu bezahlen und zum dritten Male 150 Stück davon zu ordern, dann in der Krofdorfer Hauptstraße einen Volvo mit KN-Nummernschild entdeckt – daraus aussteigend der Intendant des Stadttheaters Konstanz, unser alter mittelhessischer Weggefährte Christoph Nix. Er hatte am Ort ein paar Sachen zu erledigen, war fast schon wieder auf dem Sprung in den Süden, wollte auch bei der Ausstellung noch reinschauen. Dann der Anschlag eingedenk der Tatsache, dass der gute Frank Göhre aus Hamburg krankheitsbedingt nicht hatte anreisen können, um in Wißmar programmgemäß seine literarische Collage „Hotel Marrakesch. Eine Zeitreise“ vorzustellen: Wer (wie eben Nix) am Berliner Ensemble war, der kann rezitieren – auch sehr spontan!Zwei Stunden später ergab es sich, dass Nix gemeinsam mit der nicht minder eloquenten HR-Hörfunkjournalistin Marina Gust aus Gießen und (no). den Göhre-Text las. Sehr zur Freude eines erneut zahlreichen Publikums. Hier fürs „Marokko Momente“-Familienalbum das Beweisfoto.

Nix, Gust, Schmidt (v.l.)

Auch ansonsten gilt nach den ersten von zwei Ausstellungswochenenden: Alles Nix? Von wegen!

Inklusive der „Traumstern“-Vorstellung von „Al Halqa. Im Kreis der Geschichtenerzähler“ am Sonntag in Lich verzeichnete das Ausstellungsprojekt bislang rund 300 Besucher. Gewiss sind da auch „Wiederholungstäter“ gerechnet, die mehrfach kamen. Vielleicht weil der Tee so gut schmeckt, nicht minder die Gazellenhörnchen.

Am Mittwoch, 5. Oktober, ist die Ausstellung von 18 bis maximal 21 Uhr geöffnet (Einlass bis 20 Uhr). Gegen 19 Uhr beginnt ein öffentliches Kunstgespräch: Michael Ackermann erzählt von seinen Malreisen nach Essaouira und Marrakesch.

Öffnungszeiten am kommenden Wochenende: Samstag und Sonntag, je 15 bis 18 Uhr. Die „Gastveranstaltung“ der Wettenberger Deutschfranzosen, eine Lesung von Sophie Bonnet („Provenzalische Intrige“) im Rahmen des Gießener Krimifestivals, ist ausverkauft!

Bleibt ein weiteres „Alles Nix? Von wegen!“ mit Blick auf das Hauptfoto zu diesem Apropos-Beitrag: Am Wochenende brachte Helgrit Völpel ein weiteres Exponat, einen überdimensionalen Touareg aus Pappmachée. Als Vorlage für diesen „Lawrence of Arabia“ hatte ihr das Foto eines jungen Mannes namens Yaish aus Zagora gedient, der unter anderem mit Doris Paulus vom Jnane Dar in Tamegroute auf Wüstentouren geht.

Auf bald!

5. Oktober 2016 / no.

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