Auf zum Finale!

Nein, liebe Freundinnen und Freunde, eine Fantasia haben wir nicht zu bieten. Das Foto, aufgenommen bei Moussem in Had Draâ, soll nur symbolisch stehen für den „Auf zum Finale!“-Ruf unsererseits. Der Ausstellungsteil von „Marokko Momente“ neigt sich seinem Ende entgegen.Am Samstag ist die KuKuK-Ausstellungshalle von 15 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Thé à la Menthe steht bereit, zudem sind wieder leckere Cornes de Gazelle aus der Krofdorfer Backwaren-Manufaktur von Peter und Norbert Seidl eingetroffen.

Im Rahmen der Ausstellung informieren Vorsitzende Iris Fischer und weitere Mitglieder des Licher Fördervereins für Städtepartnerschaften über die bislang einzige deutsch-marokkanische Verschwisterung, jene der Licher mit Tata in Südmarokko. Für 16 Uhr geplant ist dazu ein Gespräch – über die Anfänge und den Werdegang, über die schönen Seiten des interkulturellen Dialoges und über die Steine, die man hin und wieder aus dem Weg räumen muss, um dabei ans Ziel zu gelangen.

Das Programm am Sonntag (Öffnung 15 Uhr) beginnt um 15.30 Uhr mit „Klang und Wort“: Die unter anderem von der Formation Escarmouche bekannten Musiker Peter Ehm, Stefan Schneider und Burkhard Wissemann bilden das Ensemble „Klangkarawane“, unterhalten mit Kompositionen zum Projektthema – und haben, mit einem ausdrücklichen Augenzwinkern sei’s angemerkt, hoffentlich „As Time Goes By“ im Repertoire, den aus dem Film „Casablanca“ bekannten Musical-Schmachtfetzen.

You must remember this: A kiss is still a kiss!

Ei, hat doch gar nichts mit Marokko zu tun, mögen Kritiker einwenden. Muss es auch nicht. Es geht nur um die Metapher: Casablanca ist, wie Ulrich Behrens von filmzentrale.com schrieb, „Symbol für einen Ort, der unabhängig vom konkreten Filmgeschehen und den zeitlichen Umständen existiert, (…). Er umfasst das Gefühl des Wartens in einer Welt, in der sich der Schrecken, der Horror, die Verzweiflung, der Tod in einer ‚sozialen Maschinerie‘ konzentriert hat, die scheinbar unaufhaltsam alles in Trümmer legen wird. Ricks ‚Café Américain‘ ist insofern vielleicht eben nicht nur Fluchtpunkt, sondern auch Zeichen einer anderen Welt“.

Genug abgeschwoffen, wie Kollege (gw) jetzt sagen würde. Zurück zum Geschehen am Sonntag. Das Spiel der „Klangkarawane“ wird ergänzt um literarische Einsprengsel. Der rheinische Lyriker und Prosaautor Christoph Leisten will eigens aus Aachen anreisen, um in Wettenberg sein Büchlein „Argana. Notizen aus Marokko“ vorzustellen. (Was uns auf der Facebook-Seite von „Marokko Momente“ Zuspruch brachte von Mohammed Khallouk aus Marburg, einem prominenten Politologen, Arabisten und Islamwissenschaftler. www.double-critique.com) Und Hörfunk-Journalistin Marina Gust liest am Sonntag mit Norbert Schmidt unter anderem Mahi Binebines Erinnerung an den Schulweg über den Djemaa El Fna, Titel „Hinter den Mauern von Marrakesch“, aus Lucien Leitess Anthologie „Marokko fürs Handgepäck“. (Eintritt zu „Klang und Wort“: fünf Euro, Tee/Gazellenhörnchen inkl.)

Von 17 Uhr an ist die Ausstellung dann wieder allgemein geöffnet (bei freiem Eintritt). Zur um 17.30 Uhr beginnenden Finissage sprechen Ehrenbürgermeister Gerhard Schmidt, unter anderem in seiner Funktion als stellv. Vorsitzender der Deutsch-Französischen Gesellschaft Wettenberg, die ein Träger von „Marokko Momente“ ist, und KuKuK-Vorsitzender Dieterich Emde.

Ja, und so gegen 18.30 Uhr beginnt der Abbau, beenden wir nach vier ganz dichten Veranstaltungswochenenden wieder einmal die Spurensuche auf dem Maghreb.

Großer Wunsch bis dahin:

Schaut noch mal zu uns rein!

Freitag, 14. Oktober 2016 / no.

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