„APROPOS“

Die Rubrik „Apropos“ wird von Norbert Schmidt bis zur „Marokko Momente“-Ausstellung und darüber hinaus mit Mitteilungen und Gedanken angereichert, mit eigenen und denen anderer Menschen, mit Texten und Bildern, ähnlich einem journalistischen Blog. Anregungen oder Kritik bitte an marokkomomente2016@gmail.com.


Diese Internetseite ist Teil des Ausstellungsprojektes „Marokko Momente. Spurensuche auf dem Maghreb“ und wächst – wie die anderen Bausteine – bis zum Termin der Vernissage hin, bis zum 24. September. Die Rubrik „Apropos“ wird auf diesem Weg (und darüber hinaus) mit Mitteilungen und Gedanken angereichert, ähnlich einem Blog. Zudem ist noch eine Galerie anzulegen, in die Fotos einzustellen sind von den „Marokko Momente“-Veranstaltungen. Das braucht Geduld auf allen Seiten, müssen doch parallel noch Exponate fertiggestellt werden. Da ist zu malen und zu zeichnen, zu rahmen und zu formatieren. Bleibt für den Augenblick und nicht zum letzten Male nur ein Wort: Danke all jenen, die das Projekt bis hierhin mit überaus reger Tatkraft, mit guten Worten sowie mit ideeller und finanzieller Zuwendung begleitet haben.

27/28. August 2016 – no.


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An anderer Stelle ist es zu lesen: Der zu Beginn des Bastelns am Ausstellungsprojekt „Marokko Momente“ verwendete Untertitel „Sieben Reportagen“ ist für die Konstruktion eine Art Richtschnur geblieben, aber kein Dogma.

Weiß auch nicht mehr, wie mir die Sieben für dieses Projekt in den Sinn kam. Wollte dem Ganzen wohl im Handstreich einen tieferen Sinn verpassen. Macht sich immer gut, im Rezipienten Fragen aufzuwerfen. Niederschlag findet die Sieben unter anderem bei den Lichtbildreihen, die mein IT-versierter und mit der dazu nötigen Zeit des Ruheständlers gesegneter Kompagnon Gerhard Schlatter aus 343 meiner Marokko-Fotografien fertigt: Sieben Themen werden mit jeweils 7×7 Abbildungen dargestellt, wobei jedes Foto sieben Sekunden lang zu sehen ist.

Bei der Auswahl schnell gemerkt, wie viel Sehenswertes (=Zeigenswertes) sich doch angesammelt hat in all den Jahren. Längst nicht alles gebraucht bei den Veröffentlichungen im „Wochenend“ der Tageszeitung. Dank dezenter Hinweise von Michael Ackermann wurde es so möglich, „alles“ zeigen zu können, ohne gleich die Ausstellung zu überfrachten. Hoffe ich jedenfalls.

31. August 2016 / no.


Riad Johenna

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Die schiere Anzahl an Herbergen, die einfachen wie höchsten Ansprüchen genügen, ist ein Beleg für die in Marokko schon immer gelebte Gastfreundschaft: Reisende haben eine – hier trifft das Wort punktgenau zu – sagenhafte Auswahl. Gewiss gab und gibt es immer schon Faktoren, die den Strom der Gäste beeinflussten. Schon weit vor unserer Zeit fragte derjenige, der einer Stadt zustrebte, den von dort kommenden Wanderer, welche Lokalität denn zu empfehlen sei. Daran hat sich nichts geändert: Die Arbeiten von Karl Baedeker sowie André und Édouard Michelin oder etwa der „Guide Routard“- und „Reise Know-How“-Autoren waren und sind, je nach Neigung, sehr gute Ratgeber. Sind Weggefährten im besten Sinn.

Aber welcher Regisseur war denn am Werk, dass es drei an diesem Ausstellungsprojekt beteiligte Akteure ohne jede Absprache, ohne Kenntnis voneinander, in ein und dasselbe kleine Riad in der Altstadt von Marrakesch führte? Eine schöne Fügung. Der an der Uni Mainz lehrende Prof. Anton Escher („1001 Fremder im Paradies?“), der jüngst erst wieder in Marokko war und am 30. September nach Wettenberg kommt, pflegt ebenso im Riad Johenna zu logieren wie der Hamburger Schriftsteller (und Krimiautor) Frank Göhre, der am 3. Oktober bei „Marokko Momente“ aus seinem feinsinnig komponierten Aufsatz „Hotel Marrakesch“ liest, einer literarischen Collage.

Und welchen weiteren „Marokko Momente“-Beteiligten führte es zufällig ebenfalls vor ein paar Jahren erstmals ins Riad Johenna? Es darf geraten werden … Lange Nase gemacht? Hier geht’s lang: http://www.riad-johenna.com/ – oder Eschers Buch lesen, worin die Geschichte der Johenna-Gastgeber „verschlüsselt“ dargestellt ist.

1. September 2016 / no.

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